Glossarbegriff

AM-Signal-Rausch-Verhältnis

Das Signal-Rausch-Verhältnis bei Amplitudenmodulation (AM) beschreibt den Pegel des gewünschten demodulierten Audiosignals relativ zum Hintergrundrauschen in Dezibel. Ein höheres Verhältnis bedeutet unter den Messbedingungen weniger Rauschen relativ zu diesem Signal. Empfangene Hochfrequenzsignalstärke und Modulationsgrad spielen dabei eine Rolle. Der Modulationsgrad beschreibt, wie stark der Rundfunkträger durch das Audiosignal verändert wird. Die Messung hängt auch von der Audiobandbreite und einem etwaigen Bewertungsfilter ab, der ausgewählte Rauschfrequenzen stärker gewichtet.

Ein schwacher Sender kann stärker verrauschte Audiosignale liefern. Elektrische Störungen in Antennennähe können zusätzliches Rauschen verursachen, das bei der Messung nicht vorhanden war. Eine höhere Wiedergabelautstärke verstärkt das demodulierte Rauschen zusammen mit dem Programm.