Eingangspegelabgleich
Der Eingangspegelabgleich legt einen individuellen Verstärkungsversatz auf eine gewählte Quellverbindung. Er gleicht Unterschiede zwischen Quellausgangspegeln aus, während der Hauptlautstärkeregler weiterhin den Hörpegel bestimmt. Die Einstellung kann jeden unterstützten Eingang innerhalb eines festgelegten Bereichs anheben, absenken oder anderweitig versetzen. Gespeicherte Versätze bleiben ihren Eingängen zugeordnet. Ein Quellenwechsel verändert daher auch die angewendete Pegelkorrektur.
In einem Vorverstärker kann der Abgleich einen Pegelsprung beim Wechsel von einem ausgangsstarken DAC zu einer leiseren Analogquelle verringern. Die Korrektur gilt für den Quellweg; Unterschiede zwischen einzelnen Aufnahmen bleiben bestehen. Ein positiver Abgleich erhöht den Signalpegel in der betroffenen Schaltung und verbraucht Aussteuerungsreserve. Dies ist der verbleibende Spielraum vor Übersteuerung und Verzerrung.