Glossarbegriff

FM-ZF-Bandbreitenmodi

Die Zwischenfrequenz-Bandbreitenmodi bei Frequenzmodulation (FM) wählen die Breite des internen Kanalfilters eines Empfängers. Die Zwischenfrequenz, abgekürzt ZF, ist die Frequenz, auf die ein empfangener Sender zur Verarbeitung umgesetzt wird. Ein schmalerer Filter lässt einen kleineren Teil des umgebenden Spektrums passieren. Breite, schmale oder automatische Einstellungen können vorhanden sein. Im Automatikbetrieb ändert sich die Filterbreite entsprechend den Empfangsbedingungen.

Bei einem FM-Tuner kann ein schmalerer Kanalfilter Störungen eines nahen Senders verringern und zugleich Teile des Nutzsignals begrenzen. Diese Begrenzung kann Verzerrung und Stereotrennung verändern. Eine breitere Einstellung gibt der gewünschten Modulation mehr Raum, wenn benachbarte Aussendungen keine engere Filterung erfordern.