Glossarbegriff
Lautsprecherausgangsabgriffe
Lautsprecherausgangsabgriffe sind Verbindungen zu unterschiedlichen Punkten der Ausgangsübertragerwicklung eines Verstärkers. Jeder Abgriff bietet ein für eine bestimmte Nennlast in Ohm vorgesehenes Wicklungsverhältnis. Der Übertrager verändert das von Lautsprecher und Ausgangsstufe gesehene Verhältnis zwischen Spannung und Strom. Abgriffbeschriftungen bezeichnen vorgesehene Lasten statt der eigenen Quellimpedanz oder Leistungsangabe des Verstärkers.
An einer Endstufe verändert die Abgriffwahl die von den Ausgangsröhren oder anderen Antriebsbauelementen gesehene angeschlossene Lautsprecherimpedanz. Die Lautsprecherimpedanz variiert über der Frequenz. Die elektrische Beziehung verändert sich deshalb auch während der Wiedergabe.