Glossarbegriff

Tonabnehmer-Entmagnetisierung

Die Tonabnehmer-Entmagnetisierung ist eine eingebaute Funktion zur Verringerung von Restmagnetisierung in dafür vorgesehenen Tonabnehmer- oder Übertragerteilen. Restmagnetisierung ist der magnetische Zustand, der nach Entfernen eines früheren magnetisierenden Einflusses bestehen bleibt. Das Merkmal wird als vorhanden oder nicht vorhanden angegeben. Die unterstützten magnetischen Teile bestimmen seinen Geltungsbereich. Seine Funktion ist von der Spannungsverstärkung während normaler Wiedergabe getrennt.

In einer Phono-Vorstufe oder einem Übertrager kann die Entmagnetisierungsschaltung auf den angeschlossenen Tonabnehmer oder auf einen Übertragerkern im Signalweg wirken. Manche Umsetzungen nutzen den Strom, der beim Abspielen einer Platte entsteht. Dieses Verfahren hängt vom vorgesehenen Tonabnehmer und dem angeschlossenen Stromkreis ab, statt ein unabhängig angelegtes Magnetfeld zu verwenden.