Glossarbegriff
Tonkopfeingang (unsymmetrisch)
Ein unsymmetrischer Tonkopfeingang empfängt jedes Kanalsignal relativ zu seinem Signalrückleiter. Die Verbindung führt die vom Wiedergabekopf erzeugte Kleinsignalspannung und zählt als vollständiger Stereoeingang. Zwei Einkanalbuchsen können einen solchen Eingang bilden. Der physische Stecker bestimmt die elektrische Anordnung nicht, da auch eine mehrpolige Buchse unsymmetrisch verdrahtet sein kann.
Der Kopfeingang einer Bandvorstufe umgeht die gewöhnliche Wiedergabeverstärkung und -entzerrung des Recorders. Entzerrung ist die Frequenzkorrektur des Kopfsignals. Das Kabel führt das Kopfsignal vor beiden Prozessen. Dortige Störungen werden deshalb Teil des anschließend verstärkten Signals.