Verstärkerklasse
Die Verstärkerklasse beschreibt die Arbeitsweise einer Audioausgangsstufe. Bei Klasse A leiten die aktiven Ausgangsbauelemente während der gesamten Signalperiode. Bei Klasse B übernimmt jedes Bauelement eine halbe Periode; Klasse AB überlappt ihre Leitphasen. Klasse D verwendet schaltende Ausgangsbauelemente. Die Klassen G und H verändern die verfügbare Versorgungsspannung entsprechend dem Signalbedarf. Diese Kategorien beschreiben den Schaltungsbetrieb, keine gemessene Ausgangsqualität. Bei Klasse A erzeugt der ständig fließende Ausgangsstufenstrom auch ohne Programmsignal Wärme.
Die Klasse gehört zur Stufe, die den Lautsprecher oder Kopfhörer antreibt, einschließlich des eingebauten Verstärkers eines Aktivsubwoofers. Eine bei niedrigen Pegeln in Klasse A arbeitende Stufe kann bei steigender Ausgangsleistung zu Klasse AB übergehen. Schaltende Ausgangsstufen verkürzen die Zeit, in der an ihren Bauelementen gleichzeitig hoher Strom und hohe Spannung anliegen, und begrenzen damit Betriebsverluste.